Die Musikfreunde Bisamberg haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Publikum im Festsaal der Schlossveranstaltungshalle von Bisamberg, Konzerte auf höchstem Niveau zu präsentieren.

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Die Konzertsaison 2022 in Bisamberg beginnt am 20. Feb. um  17.00 im  Festsaal mit der großartigen Formation Trombone Attraction.

Bei den Biografien der vier Herren von Trombone Attraction lassen sich viele Gemeinsamkeiten und Schnittpunkte feststellen. So haben Stefan Obmann und Raphael Stieger, die sich seit ihrer Kindheit kennen, beim gleichen Lehrer begonnen Posaune zu lernen. Martin Riener und Christian Poitinger haben gemeinsam das Musikgymnasium Linz besucht und waren lange im selben Orchester engagiert.

Daraus ergeben sich aus über zehn gemeinsamen Jahren viele Stunden, welche die vier Posaunisten zusammen verbracht haben, unzählige gemeinsame Erinnerungen und Erlebnisse, die verbinden. Trotzdem sind es nicht nur die vielen Gemeinsamkeiten, sondern vor allem die Verschiedenheiten, die Trombone Attraction zu dem macht, was es ist: vier unterschiedliche Menschen, Künstler, Charaktere, mit eigenen Ideen, Wünschen und Vorstellungen, die dennoch gemeinsam an einem Strang ziehen.

Am 25. März um  19.30  wird im Festsaal Bisamberg  das Ensemble Kaleidoskop mit dem sicher bekanntesten und in der Hitliste der Mozart’schen Kammermusik weit oben stehenden Klavierquintett von W.A. Mozart in g moll KV 478 zu hören sein.

Auch wenn die vornehme Gesellschaft das g-Moll-Quartett nicht selbst in Hausmusiken spielen konnte – es gibt drastische Zeitzeugenberichte darüber, wie furchtbar die Laiendarbietungen geklungen haben mussten – verbreitete es sich dennoch in rasantem Tempo.

Nach der Pause folgt das herrlich schöne und schwelgerische Klavierquintett von Ralph Vaughan Williams  in c moll. Es ist ein Glücksfall dass dieses Klavierquintett von Ralph Vaughan Williams  wieder den Weg auf die Notenpulte fand denn der hochromantisch schwelgende Tonfall nimmt sofort gefangen, und der melodische Einfallsreichtum erstaunt immer wieder.

Das Ensemble Kaleidoskop setzt sich aus Musikern der Wiener Symphoniker und der Musikuniversität Wien zusammen.

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr  findet auch heuer wieder ein open air Konzert am 23. Juli statt. Geboten werden Highlights aus Oper und Operette mit der Sopranistin Brigitta Simon, dem Tenor Martin Hulan und der Geigerin Celine Roscheck. Begleitet werden sie dabei von einem Ensemble. Sie hören Arien von W.A. Mozart, Jacques Offenbach, Giuseppe Verdi, Johann Strauss, Emmerich Kalman und Franz Lehar.

„Klassik unter Sternen“ findet am 23. Juli im Schlosspark von Bisamberg statt.

Beginnzeit ist 19.30. Bei Schlechtwetter wird das Konzert auf den 24. Juli verschoben.

Zwei Tenöre, zwei Baritone und ein Bass, allesamt im klassischen Gesang ausgebildet, ermöglichen es ihrem Publikum die Lieder der Comedian Harmonists, die seit über achtzig Jahren im Archiv schlummerten, wieder in Originalfassung zu hören.

Die fünf Herren treffen genau diesen swingenden, lässigen und doch hoch artifiziellen Ton, durch den sie ihr Publikum mit Schlagern voller Lebensfreude und wehmütigen Liedern ohne falsches Pathos, mit Witz und Selbstironie in die berühmten Berliner Varietés der Zwischenkriegszeit entführen. Sie verleihen den absurd witzigen Texten der Lieder jene Portion Wiener Charme, die ihre Aufführung zu intelligenter Unterhaltung mit Herz werden lässt.

Freuen Sie sich auf diesen besonderen Abend mit den Vienna Comedian Harmonists am 02. Oktober um 11.00 im Festsaal von Bisamberg. Das Konzert moderiert Wolfgang Katzer „Bamschabl“

Den Abschluss der Konzertreihe in Bisamberg bildet am 3. Dezember  um 17.00   ein Portrait von Mercedes Sosa mit Paula Barembuem und dem Trio Infernal. Wenn sich diese Musiker_innen dem Werk von Astor Piazzolla – und anderer klassischer Tango Literatur – annehmen, dann ist das definitiv ergiebig. Hier die Vertrautheit Barembuems mit Tango als musikalischer Alltags-Kultur, dort die Rolle Piazzollas in der Biographie Christian Bakanics.

Zeit ihres Lebens hat sich Mercedes Sosa für die Unterdrückten, Ausgebeuteten eingesetzt. Dabei fühlte sie sich nach eigener Aussage nicht als Protestsängerin sondern wollte einfach und ehrlich die Wirklichkeit beschreiben. Sehr sorgfältig wählte sie die Texte aus, wobei sie lateinamerikanische DichterInnen bevorzugte.

Sosa ist in kleinen Verhältnissen aufgewachsen, hat sich hochgearbeitet und zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Oscar Matus sowie anderen argentinischen MusikerInnen Anfang der 1960iger Jahre die Bewegung Nuevo Cancionero Argentino ins Leben gerufen.

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